Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann nicht gefährden

19.11.2019


Petra Guttenberger, Landtagsabgeordnete der CSU, hat sich aufgrund der Bestrebungen, den Beschulungsstandort nach Bad Windsheim zu verlagern, mit Schreiben vom 04.11.2019 nachdrücklich für den Erhalt des Standorts Fürth für die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann eingesetzt.


In dem Schreiben an Kultusminister Prof. Piazolo legte sie klar, dass die derzeitig beschulten 70 Schülerinnen und Schüler unisono in Betrieben in Fürth Stadt und Land ihre Ausbildung erhielten.

Insbesondere Schülerinnen und Schüler ohne eigene Fahrerlaubnis ist der Weg nach Bad Windsheim so weit, dass insbesondere eine Tätigkeit der Berufsschülerinnen und Berufsschüler am Nachmittag in den Betrieben nicht mehr möglich ist. Eine Vielzahl von Unternehmen hat sich deshalb mit der Sorge, dass der Berufszweig Groß- und Außenhandelskauffrau / -mann dann in Fürth Stadt und Land und Teilen von Nürnberg nicht mehr nachgefragt werde, an die Abgeordnete gewandt.

„Für mich ist dies nachvollziehbar“, betont Guttenberger, „da letztlich gerade angesichts des Fachkräftemangels eine kaufmännische Zukunft in unbeschwerlich zu erreichenden Berufssparten gesucht wird“.

Dies sei natürlich sehr nachteilig für die Betriebe, die genau das Wissen und das Können der Groß- und Außenhandelskaufleute für ihre Geschäftsmodelle benötigen. Auch, betont die Abgeordnete, ist es ihr nicht nachvollziehbar, welche enorme Stärkungsfunktion damit für den Schulstandort im Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim erreicht werden könne.

Wer den Erfolg der hiesigen Betriebe wolle, der müsse auf derartige Planspiele verzichten, ist Guttenberger überzeugt.