Förderung der Geburtshilfe für den bestmöglichen Start ins Leben

Für die Stadt Fürth stehen hier 89.031,06 € zur Verfügung, um eine bessere Hebammenversorgung zu fördern

20.03.2020


Petra Guttenberger, Landtagsabgeordnete der CSU, teilt mit, dass alles getan werde, um eine akutstationäre geburtshilfliche Versorgung im Freistaat auch künftig flächendeckend vorhalten zu können. Hierfür seien viele Schritte erforderlich.


„Besonders wichtig ist hierbei mit Säule I die Hebammenversorgung, da werdende Mütter die Sicherheit brauchen, dass es eine ausreichende wohnortnahe und hochwertige Versorgung gibt, betont Guttenberger. Dies sei ohne ausreichende Anzahl von Hebammen nicht zu ermöglichen und die erste Säule des Förderprogramms setze deshalb bei der Hebammenversorgung an.

Ganz gleich ob Vermittlungszentralen, Hebammennotfalldienste oder finanzielle Anreize für die Ausbildung oder den Wiedereinstieg von Hebammen – die betroffenen Kommunen und ihre vielfach kreativen Ideen, neue Hebammen für die Geburtshilfe zu gewinnen und dort zu binden, können finanziell unterstützt werden.

Für ganz Bayern sind für die Jahre 2018 und 2019 mehr als 6 Mio. € ausgegeben worden, was hervorragend angelegtes Geld bedeutet“, sagt Guttenberger.

Auch auf Bundesebene wurden einige wichtige Verbesserungen durchgesetzt, auch wenn dabei erhebliche Widerstände zu überwinden waren, z. B. im Bereich der Berufshaftpflichtversicherung für Hebammen.

„Ich freue mich ganz besonders, dass wir bei der Arbeit der Hebammen beispielsweise durch den Bayerischen Hebammenbonus von 1.000,- € pro Jahr, den es seit September 2018 für jede freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebamme gibt, einiges zur Verbesserung der Situation beigetragen haben“, unterstreicht Guttenberger. Diesen Bonus erhalte man immer dann, wenn man mindestens vier freiberuflich geleistete Geburten pro Jahr nachweisen könne.

„Auch das Gründerpaket von 5.000,- € für freiberufliche Hebammen, die neu eine Tätigkeit in der Geburtshilfe aufnehmen, ist ein Schritt in die richtige Richtung, damit auch künftig werdende Mütter eine gute und verlässliche Hebammenversorgung erhalten können“, ist Guttenberger überzeugt.